Reisen mit dem Wohnmobil durch die Welt
Lois Sharpe & Günter Limbach
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5. Reisebericht Australien. Litchfield NP,  Katherine, Outback, Alice Spring und Eyers Rock.+

Australia Travel Report 5: Litchfield National Park, Katherine, Outback, Alice Springs and Ayers Rock.

Bei Regen und schwüler Hitze sind wir dann am nächsten Morgen Richtung Osten gefahren. Unser erster Halt war im Litchfield NP wo wir uns die sehr vielen und großen Termiten Bauten anschauen wollten. Als wir uns dem Parkplatz näherten sahen wir von weiten starke Rauchwolken, es brannte. Rund um den Parkplatz und den großen Termiten Bauten hatten die Ranger den Busch angesteckt. Die Besucher liefen zwischen dem Feuer herum als wenn nichts wäre. Die Ranger standen in der Nähe und beobachteten das Feuer und fanden se ganz normal, dass die Besucher herum liefen und fotografierten.

 

 

 

With rain and humid heat, we drove east the next morning. Our first stop was Litchfield National Park as we wanted to see the large termite hills. As we approached the parking lot we saw smoke and brush fries. The rangers had set fires to the grass near the termite hills and parking lot. The rangers were watching the fires as tourist ran between the fires and took pictures.

 

 

 

 

Wir fotografierten auch. We also took pictures.

Hier einen 7 Meter hohen Termiten Bau. A 7m high termite hill.

Oder hier eine besondere Art von Bauten. A special type of building.

Sie sehen aus wie Grabsteine. They look like tombstones.

Später haben wir gehört, dass die Aboriginals früher aber auch noch heute ein Buschfeuer anlegten, und sagen dann, nach dem Feuer entsteht immer neues  Leben  

Dann ging es schnell weiter in den Park um den Florence Wasserfall zu sehen. Hier kommen am Wochenende die Darwiner zum Schwimmen und Picknicken her

Later we learnt that the Aboriginal people have always set fires to the grass as it encourages new growth.  Then we drove further into the park to see the Florence waterfall and pool. It was the weekend and many people had come from Darwin to enjoy swimming.

Der Wasserfall mit einem sehr schönen Pool.  The waterfall and swimhole.

Es war gerade Wochenende und somit sehr voll. It was the weekend so it was very busy.

Das war uns dann doch zu voll und wir fuhren weiter nach Katherine. Übernachtet haben wir dann an einer alten Farm am Fluss. Hier gab es ein paar schöne Fotomotive.

There were too many people at the swimhole so we drove to Katherine and stayed overnight at a homestead campground on the river where I took lots of great pictures.

Ein über 150 Jahre alter Baum der vom ersten Farmer gepflanzt wurde. Er spendete viel Schatten. A 150 year old tree planted by the pioneers of the homestead which provides lots of shade.

Am Abend geschlossene Wasserblumen. The waterliles in the evening.

Die am nächsten Morgen aufblühten.  And the next morning in bloom.

 Von hier aus ging es dann am nächsten Morgen ins Outback.

Eine endlose und langweilige Fahrt. Unterwegs gab es nicht viel zu sehen außer Pampa und Steppe. Nach 800 Km kamen dann die Teufels Murmeln, (Devils Marbles). Mitten in der flachen Landschaft liegen viele Granit Steine, wobei einige rund waren und aussahen wie große Murmeln.


The next morning we started the long boring drive through the outback. After driving for 800km we saw the Devil’s Marbles. Large granite stones, some looking like marbles in the middle of the barren landscape.

Eine der Murmeln.  A marble.

Unterwegs in einem kleinen Dorf wo wir unsere Mittagspause machten stand dieser große Baum. Along the way we stopped for lunch at a small town and discovered this big tree.

Die Aborigenals nutzten Ihn als Schattenspender. The Aboriginals enjoy the shade of the tree.

Es war gut, dass Lois auch gefahren ist, insbesondere bei den langen Strecken im Outback. Aber außer leerenStraßen und immer geradeaus fahrend, gab es ab und zu mal einen Road Train.


It’s good that Lois also drives, especially through the outback where you drive the long straight highway with very little traffic and occasionally a road train.

Übernachtet haben wir immer an den Raststätten, die alle 150 Km an der Strecke sind. Da gab es auch manchmal einen schönen Sonnenuntergang.

There are rest stops every 150km and in the evenings beautiful sunsets.

Nach ca 1500 Km kamen wir nach Alice Spring, die Hauptstadt des roten Centrums. Hier leben 40 000 Menschen. Davon sind mindestens 50% Aboriginals, das sieht man leider auch auf den Straßen, hier gab es viel Alkohol Probleme mit den Ureinwohnern. Es ist ähnlich wie mit den Indianern in Kanada, die Ureinwohner bekommen Ihr Geld und Wohnung von der Regierung und brauchen nicht zu arbeiten. So haben Sie Langeweile und ziehen sich zum  Alkohol, traurig. Ansonsten ist Alice Springs die Stadt von wo aus die Touren in das unwegsame Outback starten. Außerdem gibt es hier eine Basis der fliegenden Ärzte, die mit Ihren Flugzeugen im Umkreis von 600 Km 35 000 Menschen ärztlich versorgen, 90% sind Aborigines.

After driving 1,500 km, we arrived in Alice Springs, the capital of the Red Centre and home to 40 000 people. Fifty percent of the residents are Aboriginal people. The Aboriginal people receive money from the government for housing and often do not work and sadly have problems with alcohol. This is similar to the challenges of some of the native people of Canada. Many tours of the outback start in Alice Springs. Alice Springs is also a base for the Royal Flying Doctors who provide medical care to 35,000 people, 90% who are Aboriginals in a 600km radius from Alice Springs.

Alice Springs.

Einer der hier lebenden Aboriginals.   An Aboriginal

Von hier aus haben wir mit dem Wohnmobil eine Tagesausflug entlang der 160 Km langen Bergkette des West MacDonnell gemacht. Unterwegs gab es immer wieder interessante Schluchten in den Bergen.

From Alice Springs we drove 160km along the West MacDonnell Mountain range stopping along the way at the gorges and waterholes.

Simsons Gap.

Dann kamen wir zum Standley Chasm, eine enge Schlucht, die besonders in der Mittagszeit beeindruckend ist. Dann kann man die sonnendurchfluteten hohen roten Felswände gut sehen.

Standley Chasm, a narrow gorge, was very impressive at noon with the sun-drenched high red rock walls.

Dann ging es weiter Richtung Glen Helen. Die nächste Attraktion war dann  Ellery Creek Big Hole. Hauptattraktion ist der ständig mit Wasser gefüllte Teig in dem man auch Baden konnte.

Driving towards Glen Helen, we stopped at Ellery Creek Big Hole where you can go swimming

Unser nächstes Ziel waren die Ochre Pits. An dieser heiligen Stätte der Ureinwohner wurden  Ocker für Kunstwerke und Hautbemalung gewonnen. Die Farben durften nur von den Männern geholt werden. Ein eindrucksvolles Tal.

Our next destination was the Ochre Pits. A sacred place for Aboriginals where they obtain the rocks that they mix with water to use as paint. Only the men can collect the rocks. An impressive valley

Weiter ging es zum Ormiston Gorge. Auch hier wieder eine Schlucht durch die Bergkette. In der Schlucht wieder ein Teich mit viel Wasser der zum Baden einlud.

Next onto Ormiston Gorge where you could also go swimming.

Dann erreichten wir unser Tagesziel Glen Helen Gorge, wo wir auf einem einfachen Campingplatz übernachteten. Am Späten Nachmittag machten wir dann noch einen kurzen Sparziergang zum Gorge.

Then we reached our destination, the Glen Helen Gorge, where we stayed at the campground and walked to the gorge.  

Wieder das gleiche Bild, eine Schlucht durch der ein Fluss einen Teich bildete.

A ravine where a lake has formed

Hier waren auch ein paar Raubvögel zu beobachten. We saw birds of prey.

Aber auch ein kleiner Piep Matz erfreute uns. And a small Matz that we enjoyed watching.

Der Sonnenuntergang spiegelte sich am roten Felsen.  The sunset shining on the red rocks.

Dann verschwand die Sonne hinter den Bergen.  The sun seting behind the mountains.

Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Uluru (Eyers Rock), und sind dann mit dem Wohnmobil zum Uluru und dem Katja Tjuta, der 50 Km westlich vom Uluru liegt und wie auch der Uluru von den Ureinwohnern als heiligen Berg verehrt wird. Am Kata Tjuta bedeutet in der Aboriginal Sprache „viele Köpfe“ und ist es möglich in den Bergen auf guten Wegen zu wandern. Wir sind dann eine 7,5 Km langen Rundweg gelaufen. Es ging ganz schön Bergauf und Bergab und über Stock und Stein. Nach gut 2 ½ Stunden hatten wir es geschafft.

The next morning we went to Uluru (Ayers Rock) and Katija Tjuta which is 50km from Ayers Rock.  Uluru is a sacred mountain for the aboriginals. Kata Tjuta  means “many heads” where there were hiking trails. We did a 7.5km hike uphill to the look out and then down through the valley. It took 2 ½ hours.
 

Unsere Fahrt führte uns vorbei an Uluru ( Eyers Rock). Driving past Uluru (Ayers Rock).

Kata Tjuta

Vorbei an abgestürzten Felsbrocken ging es dann in die Berge. Passing bolders as started hiking up the mountain. 

Schöne Farbschattierugen an den Felswänden. The streaks of colour on the mountain.

 

Kurze Rast. A short rest.

Ab und zu standen am Weg ein paar Blumen. Flowers along the way.

Nicht immer einfache Wege aber Sie waren gut zu finden. The trail was well marked but not always easy.

Dann erreichten wir ein Lookout mit schöner Aussicht. Von hier aus ging es dann Bergab. We reached the lookout with a beautiful view. From here it was all downhill.

Wandern in den Bergen macht schlank. Schau mal Kalle, kein Bauch. Hiking in the mountains keeps you fit and slim.

Ganz schön viel Betrieb. We met others at the lookout.

Das war eine schöne Wanderung und die Nachmittagssonne brachte schon eine etwas andere Färbung an den Berg. We enjoyed the hike and the colour of the mountain changes with the afternoon sun.

Von hier aus ging es dann zurück zum Uluru um den Sonnenuntergang dort zu sehen. Then we returned to Uluru to watch the sunset.
 
 

Von Minute zu Minute veränderte sich die Farbe. From minute to minute the colours changed.

Kurz vor Sonnenuntergang das letzte Bild. The last picture taken a few minutes before the sunset.

Die Sonne geht jetzt hier um 18.00 Uhr unter und 20 Minuten Später ist es dunkel mit einem allerdings herrlichen Sternehimmel. Auffällig ist, dass die Menschen hier spätestens um 21:00 Uhr im Bett liegen, zu mindestens die Camper, ob frei stehend oder auf dem Campingplatz. Sehr unangenehm sind die vielen Fliegen die sobald man im Freien ist sich auf einen stürzen.  Sie tun einen nichts aber fliegen uns dauernt im Gesicht herum. Wir hoffen dass es im Süden vorbei ist.

The sun sets at 6pm and within 20 minutes it is dark with the sky full of stars. Many of the people in the campsite are in bed by 9pm. There were many flies in the Outback and they especially enjoy flying around your face. We hope there are fewer flies in the South.

 

 

 

 

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